Teemischungen

Die beiden wohl bekanntesten Tee Mischungen sind der English Breakfast Tea und die Ostfriesische Teemischung. Tee Mischungen werden auch als Blend bezeichnet und sind Mischungen aus verschiedenen auf einander abgestimmten Schwarzen oder Grünen Tees. Das Wort blend stammt von dem Altenglischen Wort blandan ab, welches soviel wie mischen bedeutet. Der Teeverkoster, im Englischen Teateaster genannt, stimmt mit viel Erfahrung die Teesorten zu einer Tee Mischung ab. Bei Tee Mischungen werden nur Tees verwendet, die auch pur ein Genuss wären. Tee Mischungen können bis zu 20 verschiedene Teesorten enthalten. Blends wurden hergestellt, damit Teetrinker jahrelang diegleiche Tee Mischung genießen konnten. Durch die jahreszeitlichen Schwankungen in der Ernte können unterschiedliche Teequalitäten ausgeglichen werden und der Geschmack bleibt insgesamt konstant gut.

Für den Frühstückstee werden meistens die Broken Tee Mischungen getrunken. Sie sind stark anregend und das Koffein löst sich hier sehr schnell.
Eine der bekanntesten Tee Mischungen, wie oben schon erwähnt, ist der English Breakfast Tea. Er wird wie der Englische Name schon sagt, gerne zum Frühstück von den Engländern getrunken. Aber auch hier in Deutschland trinkt man diese Tee Mischung gerne morgens. Er ist sehr kräftig und vollmundig im Geschmack und insgesamt ein sehr hochwertiger Frühstückstee. Dieser Blend beinhaltet verschiedene Teesorten aus dem Hochland Ceylons und zur anderen Hälfte hocharomatische Assam- und Java-Blatt-Tees.
Auch eine ganz besondere und beliebte Teemischung ist der Irish Breakfast Tee. Dieser besteht nämlich aus Assam und Darjeeling Broken Tees und wird nach einer alten irischen Rezeptur hergestellt.

Dann gibt es die Ostfriesen Teemischungen. Auch diese gibt es in der Broken und in der Blatt Version. Auch hier werden viele verschiedene Schwarze Tees vereint, die einen kräftigeren Geschmack haben. Der Ostfriese trinkt diesen Tee gerne mit Kluntje, großen Kandis, und einem Schluck Milch. In Ostfriesland trinkt man sehr gerne Tee und übrigens haben die Ostfriesen einen sehr großen Teeverbrauch.

Die Ostfriesische Teekultur reicht bis in das frühe 17. Jahrhundert zurück und der Tee wurde zunächst als Medizin verabreicht. Schiffe der Niederländischen Ostindien-Kompanie brachten als Erste den Tee nach Europa. Das war bereits im Jahr 1610. Der Teegenuss breitete sich blitzschnell aus und war im späten 18. Jahrhundert in allen Haushalten vertreten. Teetrinken wurde sogar, was man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen kann, für eine zeitlang verboten. Es war damals Friedrich II., König von Preußen, der einen Erlass über die Königlich Preußische Polizeidirektion herausbringen ließ, indem es hieß dass mit dem Teetrinken Gelder und Steuereinnahmen verschwendet wurden. Daraus entstand sogar verstärkter Schmuggel und heimliches Teetrinken. Nach zwei Jahren gab der König von Preußen frustriert auf und erlaubte den Genuss des „chinesischen Drachengiftes“ wieder. Wie man sieht, scheinen die Ostfriesische Tee Mischungen so gut zu schmecken, dass keiner in Ostfriesland darauf verzichten mochte und möchte.

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